Winterzeit – Infektzeit – Grippezeit

Geschrieben von am 14. Dezember 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Es geht auf Weihnachten und immer wieder werde ich gefragt: Wie kann ich vorbeugen oder was kann ich tun, wenn ich einen Infekt bekomme? Müssen Kinder wirklich, wenn sie in den Kindergarten gehen, fünf oder sechs oder mehr Infekte in einem Winter durchmachen?
Dass wir im Winter eher zu Infekten neigen, ist der feucht kalten Witterung geschuldet. Soweit jedoch unser Immunsystem fit ist, werden sich Krankheitszeichen durch virale Infektionen kaum bemerkbar machen. Mehr als ein bis zwei Infekte pro Jahr sind immer ein Hinweis auf eine gestörte Abwehr.
Es gibt schöne Untersuchungen  aus der Zeit um 1960, die belegen, dass es nur wenige Menschen gab, die in einem Winter beziehungsweise in einem Jahr mehr als zwei Infekte hatten. Aktuelle Zahlen belegen, dass mehr als 70 % der deutschen Bevölkerung mehr als zwei Infekte pro Jahr erleben. Dazu gehören Virusinfektion der oberen Luftwege ebenso wie zum Beispiel eine Blasenentzündung oder eine Durchfallerkrankung.
Bei all diesen Erkrankungen kommt es zu Störungen an körperlichen Grenzflächen. Die Stabilität dieser Grenzflächen wird maßgeblich beeinflusst durch zwei Dinge:

1. durch von außen einwirkende Irritationen und Belastungen zum Beispiel durch chemische Noxen, Bakterien, Viren oder auch Strahlungsbelastungen zum Beispiel von der Sonne

2. durch den inneren Aufbau der Grenzfläche. Die innere Struktur von Haut und Schleimhäuten beruht auf einem geordneten Gerüst von Fasern und Zellen sowie einer durchlässigen, umgebenden Grundsubstanz. Diese Strukturen werden von unserem Körper synthetisiert aus unserer normalen Nahrung.

Und damit sind wir mitten im Thema. Haben Sie sich schon einmal mit der Frage von E- Stoffen befasst? Lesen Sie regelmäßig alle Angaben auf den von ihnen eingekauften Lebensmitteln? Können Sie alle dort vermerkten Begriffe ohne Probleme lesen und aussprechen?
Eine amerikanische Kollegin empfiehlt ihren Patienten gern, sie sollten nicht essen, was sie nicht auch lesen und aussprechen könnten! So sollten wir es auch handhaben. Denn nur gesunde, frische naturgerechte Nahrung bietet uns normalerweise alle lebensnotwendigen, essenziellen Nahrungsbestandteile zur gesunden Entwicklung unseres Körpers.
Vor allem Transfette, synthetische Vitamine, modifizierte Stärke oder Fette, aber auch synthetische Farben und Aromastoffe stören den inneren Aufbau gesunder Zellenwände und Gewebe. Hinzu kommt, dass nicht-ökologisch angebaute Nahrungsmittel oft Rückstände chemischer Gifte enthalten, die in feinsten Spuren unserer Hormon- und Enzymsysteme im Körper stören können.
Zur Infektabwehr dient uns neben Vitamin C vor allem das Spurenelement Zink. Zink benötigt der Körper in mehr als 300 Enzym- und Hormonsystemen im Körper. Da wird leicht verständlich, das schon ein leichter Zinkmangel viele Regulationsschritte im Körper nur noch mit verminderter Kraft laufen lässt. Ein ausgeprägterer Zinkmangel ist für die heute allgegenwärtige Abwehrschwäche in der deutschen Bevölkerung hauptsächlich verantwortlich. Das natürliche Ascorbinsäure, das heißt Vitamin C bei Infekten eine wichtige Rolle spielt, wissen wir nicht erst seit den Entdeckungen von Linus Pauling, dem amerikanischen Entdecker der Grundlagen der orthmolekularen Medizin.

Was also ist zu tun zur Vorbeugung oder bei Abwehrschwäche?

Vorbeugend sollten Sie täglich 100-200 mg Vitamin C sowie circa 20-30 mg Zink zu sich nehmen.

Kommt es wirklich zu einem Infekt, können Sie diese Dosierungen problemlos um den Faktor 5-6 steigern. Dass solche Steigerungen beziehungsweise derart hohe Dosierungen nur bei Aufnahme von reinen, hypoallergenen Präparaten wie zum Beispiel Acerola-Zink von hypo-A gut vertragen werden, hängt mit den sonst zu erwartenden Nebenwirkungen der verzehrten E-Stoffe zusammen.
Wenn man weiß, das nach Veröffentlichungen des Bundesamtes für Risikobewertung – BfR – viele E-Stoffe Allergien, Schleimhautreizungen im Darm, Ekzeme usw. auslösen können, dann möchte man sich das gerade bei einem Infekt sicher nicht antun. Bedenkt man darüber hinaus, daß z.B. eine “normale” Tablette ca. 400 mg wiegt, von denen maximal 10-15 mg z.B. reines Zink sind, dann versteht man vielleicht meine Philosophie der besonderen Reinheit bei Nahrungsergänzungsmitteln besser. Das Restgewicht sind krank machende Chemikaliengemische als Füllstoffen, Sprengmitteln, farbiger Ummantelung und oft Weichmacher haltigen Lacken, die inzwischen auch bei der EU auf dem Index der zu verbietenden Stoffe in der Nahrungskette stehen.
Gerade bei Infekten sollte man besonders konsequent auf Naturkost setzen und alle chemischen Belastungen und E-Stoffe strikt meiden!

Wie sieht ein solches Infektrezept bei einem beginnenden Infekt aus?

4-5 X 2  Kapseln Acerola-Zink jeweils mit Flüssigkeit beziehungsweise etwas Joghurt oder leichter Kost über den Tag verteilt einnehmen
3-4X 2-3 Kapseln Magnesium-Calzium etwa 5 min später mit reichlich Flüssigkeit einnehmen

Erweitern kann man diesen orthmolekularen Therapieansatz durch die folgenden homöopathischen Präparate:
Nisylen 5-6x  10 Tropfen ein bis 2 min im Mund lassen
bei Husten:
Viropect 5-6x 1-2  Tabletten unter der Zunge zergehen lassen im Wechsel mit Nisylen
bei Halsschmerzen:
Meditonsin bis zu zehnmal am Tage 10 Tropfen ein bis 2 min im Mund lassen
bei Fließschnupfen:
Euphorbium comp. Nasenspray mehrfach am Tage in die Nase sprühen
bei Nebenhöhlenentzündung:
Sinfrontal Tabletten 5-6 x 2 unter der Zunge vergehen lassen

Zusatzmaßnahmen:
Bei Entzündungen der Nebenhöhlen, der Nase und oder der Bronchien sind Inhalationen als so genannte Kopfdampfbäder sehr hilfreich und effektiv. Wenn Sie einen Inhalator haben, verbanden sie ihn auf den Boden oder in den Keller! In meinem ersten Quartal als niedergelassener Arzt in Lübeck habe ich seinerzeit 30-50 Kunststoffgefäße zurInhalation verordnet und innerhalb weniger Wochen verblüfft feststellen müssen, dass viele Patienten plötzlich eine Nebenhöhlenentzündung entwickelten. Als ich daraufhin Neu-Erkrankten keine Inhalatoren mehr verordnete, klang diese selbst produzierte Welle an Nebenhöhlenentzündungen ganz schnell wieder ab. Seither empfehle ich konsequent, alle Kunststoff-Inhalatoren auf den Müll zu werfen!
Inhalationen werden sinnvollerweise mit einem Metall- oder Porzellangefäß und einem Tuch über dem Kopf durchgeführt. Sie können eventuell etwas Kamille oder Salz in das kochende Wasser geben. Die Inflationsdauer sollte bei etwa 15 min liegen.

Frisches Obst und Gemüse, gelegentlich eine Hühnerbrühe von einem glücklichen Biohuhn und ein breites Angebot an Kohlenhydraten von Hirse über Getreide bis zu Bohnen und Linsen sollten in Verbindung mit gesunden, frischen Ölen von Olive, Lein oder Sesam ihre Abwehr fit halten, so dass sie gesund durch den Winter kommen.

Ihnen noch eine schöne Adventzeit, ein friedliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Neues Jahr in Gesundheit

wünscht ihnen ihr

Peter Hansen Volkmann

Kunststoffe in unserer Nahrungskette – eine verdrängte Bedrohung

Geschrieben von am 15. Mai 2010 | Abgelegt unter Allgemein


Vor fast zwanzig Jahren hatte ich überlegt, ein Buch zu schreiben über die Kunststoffe im täglichen Leben. Aber ich  bin nicht pingelig genug, um all die wissenschaftlichen Grundlagen so zusammen zu tragen und aufzubereiten, dass der Laie eine Freude daran hätte – und das Ganze auch verstehen könnte. Hans Ulrich Grimm hat das mit seinen Büchern, z.B. „Die Suppe lügt“ usw. bezüglich der E-Stoffe in der modernen Nahrung, sehr schön gemacht.

Was an Kunststoffen in der Nahrungskette so interessant ist? Warum man darüber schreiben sollte?

Weil uns Kunststoffe mit ihren Ausdünstungen, aber auch möglicherweise mit ihrem Abrieb, zunehmend chronisch krank und unfruchtbar machen! Weil Kunststoffe die Meere verseuchen und die Fische vergiften! Weil durch Kunststoffe zunehmend unsere Lebensgrundlagen zerstört werden können! Weil Kunststofftapeten Asthma eben so verursachen können wie Depressionen!

Milchprodukte als Beispiel

Beispielhaft möchte ich Ihnen den Weg der Milch, wie sie heute erzeugt / verarbeitet wird und zu uns als Verbraucher kommt, erläutern.

Sicherlich haben Sie im Spätsommer nach der Heuernte oft die großen Ballen in weißer oder farbiger Folie auf den Feldern gesehen. Sicherlich haben Sie davon gehört, dass das Melken heute unter Kontrolle nur eines Helfers vollautomatisch erfolgt. Vielleicht wissen Sie auch, dass frische Milch zusammen geschüttet oft einige Tage auf dem Erzeugerbetrieb gekühlt gelagert wird, bevor sie zur Weiterverarbeitung als Frischmilch in die Molkerei kommt.

Aus dem Gartencenter kennen Sie die Düngemittelsäcke, die in eben dieser Form auch als Milchpulversäcke für die Kälberaufzucht, aber auch als Säcke für Mineralstoffe etc. für die Milchviehfütterung oder bei der Hähnchenmast zum Einsatz kommen – wenn nicht gleich in kunststoffbeschichteten Großtransportern für Siloanlagen – beschichtet oder vollständig aus Kunststoff – angeliefert wird.

Sicher können Sie sich vorstellen, dass bei der Verarbeitung der Milch in der Molkerei viele Transporte in Rohrleitungen notwendig sind, um aus Milch Sahne abzusondern, Voll- und Magermilch oder Pulver daraus herzustellen, Joghurt oder Käse zu verarbeiten und das Ganze immer wieder zu lagern. Nicht zuletzt in den Handel kommen viele dieser Produkte in Kunststoffschläuchen, in Kunststoffe eingeschweißt, in „veredelten“ Papiertüten oder in Kunststoffbechern. Selbst wenn Molkereiprodukte in Gläsern zu Ihnen kommen, haben sie Twist-off-Deckel mit einer Kunststoffbeschichtung als Dichtung – wie auch jede Glaswasserflasche hochwertigen deutschen Mineralbrunnens – oder auch Aldi-Ware.

Nicht zuletzt das Schneiden von Käse beim Verkauf erfolgt gemäß EU-Anweisung aus „hygienischen Gründen“ auf Kunststoffplatten. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass nichts hygienischer ist als Schneidebretter aus Vollholz – weil sie natürliche, für den Menschen ungefährliche Antibiotika zur Hemmung des Bakterienwachstums abgeben, bei jedem Schnitt! Der Käse muss anschließend in Kunststofffolie mit derselben EU-Begründung verpackt werden. – Und die allermeisten Verbraucher packen diese Folienpackungen zu Hause in tupperähnliche Gefäße, auf die es eine lebenslange Garantie gegen Bruch gibt – aber nicht für Ihre Gesundheit! Vielleicht essen Sie diesen Käse ja noch bei „Mc-Wie auch immer“ gratiniert von „Plastegeschirr“, um sich dort die letzten höheren Weihen unserer Plastikwelt zu holen?

Auf allen dargestellten Stufen und darüber hinaus werden Kunststoffe in vielfältiger Form eingesetzt. Dabei handelt es sich um z.T. sehr unterschiedliche chemische Ausgangsstoffe, so dass der Fachmann monieren wird, dass man diese Materialien nicht so einfach miteinander vergleichen könne. Stimmt! Aber für den Verbraucher ist es völlig unerheblich, wie der jeweilige Weichmacher heißt, der dem Kunststoff als fettlösliche Substanz entweicht. – Ob aus der PET-Trinkflasche sogar in Mineralwasser, ob aus Plastikgeschirr oder enthalten im Babybrei aus den Twist-off-gläsern bekannter Marken.

Welche chemische Verbindung im menschlichen Körper welche Wechselwirkungen oder  Blockaden z.B. im Hormonsystem nach sich zieht, weiß wegen der Fülle der Substanzen heute kein Mensch. Dass z.B. die große Gruppe der Phtalate hormonähnliche Wirkungen im tierischen wie menschlichen Körper entfalten, ist heute bei Fachleuten völlig unstrittig.

Diese Zusammenhänge wurden im NDR Fernsehen in anschaulicher Weise kürzlich dargestellt – natürlich erst spät abends, damit kaum ein im Arbeitsprozess stehender Verbraucher die Zeit hat, derart wichtige Informationen aufzunehmen – und sein eigenes Verhalten zu hinterfragen bzw. ändern!

Und was können Sie tun?

Sie könnten sich erinnern an alte Gewohnheiten.

Das gute alte Pergamentpapier zum Einpacken von Brot, Wurst etc. gibt es immer noch.

Eine Brotdose hat ihren Namen nicht zu unrecht – sie war eine Dose, und die war definitionsgemäß meist aus Metall wie Aluminium oder Edelstahl.

Sie können in Glas, sogar in Einweckgläsern mit Gummiring, im Kühlschrank einlagern.

Sie können auch eleganter aus den Kaufhäusern neue Produkte aus Glas, Metall oder Steingut und Porzellan einsetzen, um die Belastung Ihrer Lebensmittel durch Kunststoffe zu minimieren. Jeder vermiedene Kunststoffkontakt Ihrer Nahrung ist ein kleiner Schritt hin zu mehr Gesundheit.

Sie könnten schleunigst Ihre eventuell schon lange klebenden Vinyl-Kunststofftapeten durch Papier oder Raufaser zu ersetzen – mit Kleber- und Herstellungsmarkierung Blauer Engel. Es ist darunter zwar nicht alles darunter super, aber vieles ist gesundheitlich eindeutig besser!

Und Sie können versuchen, die vielfältigen Giftstoffe auszuleiten. Dazu braucht Ihr Körper sehr reichlich Wasser als wichtigstes Lösungsmittel, dazu viele Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und Omega-Fettsäuren. Daß zusätzlich zur Entgiftung und Ausleitung eingenommene Vitamine besonders rein, d.h. hypoallergen sein sollten, versteht sich von selbst – oder?

Zum Abschluss eine nette Geschichte aus meiner Praxis

Vor mehr als 15 Jahren hatte ich im Zusammenhang mit Umwelterkrankungen wie MCS und Fatigue – Müdigkeit – einen kritischen Leserbrief an die Ärztezeitung geschrieben, der auch veröffentlich wurde. Neben meiner Kritik an beschichteten Pfannen – alle Beschichtungen an Pfannen oder Backblechen sind meines Erachtens mehr oder minder krankmachend! – hatte ich aus guten Gründen auf die Gesundheitsgefährdung durch Tupperware-Produkte hingewiesen.

Wenige Tage später erreichte mich ein Anruf aus dem Hause Tupper-Europazentrale: Entweder ich zöge sofort dieses Statement zurück, oder mir drohe eine Klage auf Schadenersatz. Im Gespräch sei ein Streitwert zwischen 1-10 Millionen DM. Dies Telefonat erreichte mich während der Sprechstunde in meiner Praxis – und hat mich selbstredend zunächst sehr verunsichert. Wegen des neben mir sitzenden alten Mütterchens hatte ich weder die Zeit noch die Intention zu einer sofortigen Diskussion. Also schlug ich einen erneuten Anruf für den gleichen Abend vor. Um 19.00 Uhr hatte ich also wieder einen Vertreter von Tupper-Europa am Telefon. Zunächst versuchte ich Ausflüchte dahingehend, dass ich ja gar nicht wüsste, ob die Ärztezeitung diesen Widerruf überhaupt abdrucken würde. Daraufhin wurde  mir erklärt, dass ein ausgefertigter Widerruf auf dem Fax läge, den ich nur noch unterschrieben vor 21.00 Uhr an die vermerkte Fax-Nr. der Ärztezeitung senden sollte, um die Sache zu erledigen.

Am Nachmittag hatte ich Zeit gehabt, mir genau zu überlegen, aufgrund welcher eigenen Erkenntnisse ich diesen Hinweis in den Artikel aufgenommen hatte. Diese Erkenntnisse aus chronischen Krankheitsgeschichten waren am Abend noch genau so richtig wie zum Zeitpunkt der Abfassung des Artikels. Also verweigerte ich konsequent die geforderte Unterschrift mit dem abschließenden Hinweis: „Ich freue mich schon auf die Schlagzeile: David gegen Goliath! im Rahmen der deutschen Prozessberichterstattung. Wie Sie aus meinen Ausführungen sowohl in dem kritisierten Text als auch aus dem jetzigen, umfangreichen Telefonat entnehmen können, stehen Sie mit Ihren Produkten nach meinen Erfahrungen unter anderem im Verdacht, bei einer großen Zahl von Paaren für deren Infertilität verantwortlich zu sein. Die Schadenssummen in den USA bei dortigen Folgeprozessen können Sie sich sicherlich vorstellen.“

Etwa sechs Monate später sagte sich der Europadirektor von Tupper aus Brüssel in meiner Praxis an. Ein Chemiker im gesetzten Alter, der demnächst zufällig in Hamburg zu tun hatte und gern einmal persönlich mit mir über die zugrunde liegenden Zusammenhänge diskutieren wollte. Als wir einen Termin abgestimmt hatten, kam wenige Tage später ein Anruf mit der Frage, ob ich auch einige Produkte bei dem Meeting untersuchen könne? – Und wenn ja, was ich dazu benötige. Zur Untersuchung schlug ich jeweils „3 Skatblätter“ des zu untersuchenden Materials vor. Hintergrund war meine Untersuchungstechnik mit der Applied Kinesiology – AK. Dabei wird mittels Muskeltest die Frage geklärt, ob ein Stoff verträglich oder belastend ist – oder auch ob der vom Ober empfohlene „gute Wein“ einen dicken Kopf macht, weil er chemisch ordentlich geschönt wurde.

Bei meiner Untersuchung der Kunststoffe würden jeweils zwischen 2 Blättern einige Tropfen Nachtkerzenöl als hochsensible Mischung ungesättigter Omega-Fettsäuren eingebracht werden, die in ca. 30-45 Minuten Weichmacher aus den Platten herauslösen würden – wenn sie im Kunststoff enthalten und fettlöslich wären. Der gleiche Prozess passiert täglich mit Ihrer Butter, mit fettreichem Käse oder Wurst in derartigen Kunststoffboxen.

Der Chemiker war ein netter Zeitgenosse, mit dem ich nach Beschickung der mitgebrachten 8 verschiedenen Kunststoffmaterialien über meine Arbeit, meine Herkunft aus einer alten ostfriesischen Knochenbrecherfamilie, über die AK als Testverfahren und über die Frage der Sicherheit bzw. der Zuverlässigkeit der Testergebnisse ca. eine Stunde angenehm diskutierte.

Dann wollte ich meinen Sohn als Medium zum Testen in die Praxis holen. Hier merkte mein Gast an, dass ich doch im Gespräch wie in meinen Texten wiederholt beschrieben hätte, ich könne mit der AK immer und überall und an jedem testen – was einige andere AK-Therapeuten wohl anders sähen. Ob ich vor diesen Aussagen nicht jetzt direkt an ihm die Untersuchungen vornehmen könne.

Also untersuchte ich alle 8 Materialien mit AK am wissenschaftlich geprägten Chemiker. Zunächst den Leerwert, d.h. einzelne Blätter ohne Öl werden jeweils in die Hand genommen und dann ein Muskeltest durchgeführt. Alle 8 Leerwerte waren o.B., d.h. keines der Materialien war für den Probanden belastend!

Dann wurden die Ölproben getestet: 5 Proben zeigten ganz klar eine Belastung an, eine Probe war „wackelig“, zwei Proben waren auch mit Öl o.B. „Wackelig“ gibt es nicht in der AK, also machte ich eine Folgetest an meinem Sohn mit dem folgenden Ergebnis: Leerwerte alle o.B, 5 plus 1x wackelig waren belastend, die zwei auch im ersten Test gut testenden Substrate waren auch im zweiten Durchgang o.B.

Im Reisegepäck meines Gastes befanden sich dicke Ringordner mit Ausdrucken chemischer und gaschromatografischer Analysen, die nun auf meinem Schreibtisch und auf der Untersuchungsliege ausgebreitet wurden. Nach wiederholtem Sichten, umordnen, durchblättern, prüfen und hinterfragen machte mein Chemiker irgendwann einen etwas hilflosen Eindruck.

Dann erklärte er: „ Ich habe einiges von Ihnen und einiges über Sie gelesen – und ich muß Ihnen sagen, Ihre ganze AK habe ich für absoluten Schwachsinn gehalten. Allerdings haben Sie soeben in Ihrem Test sowohl bei mir als auch an Ihrem Sohn die 6 Produkte herausgefunden, die einen bestimmten Weichmacher enthalten, von dem wir Chemiker sagen, er sei überhaupt nicht herauslösbar. Alle vorliegenden Analysen bestätigen das eindeutig. Nach diesem Test ist Ihr bioenergetisches AK Test-Verfahren allen unseren chemischen Untersuchungen weit überlegen!“ Seitdem ist Ruhe an der „Tupper-Front“.

Seither sind mehr als 15 Jahre vergangen.

Das Atomforschungszentrum in Jülich hat vor ca. 2 Jahren 20 verschiedene deutsche Mineralbrunnen auf Umweltbelastungen untersucht. Ca. zwei Drittel enthielten hormonaktive Substanzen in Konzentrationen, „wie sie im gereinigten Abwasser von Kläranlagen deutscher Großstädte zu finden sind!“ Aus Datenschutzgründen konnten weder die Namen der sauberen noch die Namen der gesundheitsgefährdenden Mineralwässer veröffentlich werden!

Das Bundesamt für Risikobewertung sieht bei solchen Untersuchungsergebnissen „keine akute Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung!“ – So wenig wie aktuell bei den biologischen Dioxin-Hähnchen und Dioxin-Eiern, die ein holländischer Händler mit ukrainischem „Biofutter“ vergiften ließ.

Richtig! Wir können nicht alles vermeiden. – Aber jede erkannte toxikologische Belastung, die wir vermeiden, kann uns und unseren Kindern gesundheitlichen Gewinn bringen!

Ihnen schöne Pfingstfeiertage und vor allem – Gesundheit!

Ihr

Peter-Hansen Volkmann

aus einem z.Z. verregneten
Bella
Venezia

Begrüßung und Frühjahrstagung für Naturheilkunde in München

Geschrieben von am 13. April 2010 | Abgelegt unter Termine und Veranstaltungen

Liebe Leserin!
Lieber Leser!

Leider habe ich bisher nicht die Zeit gefunden, einen Begrüßungstext zu verfassen, der die Intentionen dieses Blogs übersichtlich darstellt. Vielleicht zur Einführung soviel aus meiner Sicht der ganzheitlichen Medizin und Naturheilkunde:

Schmerz und Allergie sind immer ein Alarmsignal des Körpers für einen Mangel an reinen Orthomolekularia wie Vitaminen, Mineralstoffen, Omega-Fettsäuren usw.

In diesem Blog lesen Sie unter anderem, wie man als Therapeut mit der von mir entwickelten hypoallergenen orthomolekularen Therapie – hoT – in kurzer Zeit eine signifikante Schmerzreduktion durch die biologische Aufwertung der Nahrung erreichen kann – auch bei Fibromyalgie und Krebspatienten – unter spontaner Ausschaltung des sogenannten Schmerzgedächtnisses – das es trotz tausender Studien offenbar gar nicht gibt!

Immer wieder kann ich bei meinen Vorträgen wie in meiner Praxis an Interessierten oder Betroffenen demonstrieren, wie man effektive Schmerzlöschungen, Muskelstärkung und Gelenkmobilisation auch bei lange bestehenden Schmerzsyndromen in wenigen Minuten erzielen kann!

In Kombination mit einer auf Applied Kinesiology – AK – Testungen beruhender sogenannter Potenzierter Eigenblutbehandlung – PEB – und in Verbindung mit osteopatischen Techniken ist vielen chronisch Kranken oft innerhalb nur einer einzigen Sitzung in der Praxis effektiv zu helfen. Schmerzen werden signifikant reduziert, Gelenkblockaden lösen sich oft “spontan” und das Chi, unsere Lebensenergie, durchfließt unser Meridiansystem wieder frei und ungehindert. Eine solche Behandlung an sich selber zu erleben, ist für viele Menschen ein Genuß – und oft schöner als ein normaler Urlaub!

Kurz zu meinem Werdegang:

Ich entstamme einer ostfriesischen Heilerfamilie und habe nach meinem Abitur auf dem zweiten Bildungsweg mit 32 Jahren angefangen, in Kiel Medizin zu studieren. Seit mehr als zwanzig Jahren bin ich als Arzt für Naturheilverfahren, Allgemein- und Sportmedizin in Lübeck niedergelassen. Seit ca. 5 Jahren in einer reinen Privatpraxis.

Auf der Suche nach Verfahren, die auch chronisch Kranken langfristig eine Möglichkeit auf Wiederherstellung ihrer Gesundheit geben, habe ich mich mit den unterschiedlichsten Richtungen der ganzheitlich-integrativen Medizin und Naturheilkunde intensiv befaßt. Nach der für damals sensationellen Entdeckung der außerordentlichen Wirkungen besonders reiner Orthomolekluaria, d.h. “richtiger Teilchen” wie Zink bei Infekten oder Magnesium bei Wadenkrämpfen, habe ich lange experimentiert mit Apothekenmischungen und wurde so auf dem Weg meiner Suche nach dem Optimum in der Therapie zum  Gründer der Lübecker Firma hypo-A GmbH – Die gesunden Nahrungsergänzungen.Online zu finden unter www.hypo-A.de

Seither habe ich mit dem Wort Wunderheilungen überhaupt kein Problem mehr, weil ich nahezu täglich kleine oder auch größere Wunder in der Praxis erlebe.

Zu diesem Thema hat der Kirchenvater Augustinus einen schönen Satz formuliert – vor mehr als 1500 Jahren:

Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur,
sondern nur zu dem, was wir von der Natur verstehen!

Zu meinen Arbeiten in der ganzheitlichen Arztpraxis und in der Firma hypo-A kamen zwangsläufig weitere Aktivitäten hinzu: So bin ich Autor verschiedener Fachbücher und DVD´s zur hoT,  und nicht zuletzt deshalb auch Gründer des VBN-Verlag Lübeck. Online zu finden unter www.vbn-verlag.de

Meine Praxisseite mit vielen Informationen, Online-Vorträgen usw. finden Sie hier:
www.naturheilkunde-volkmann.de

In den 90-er Jahren habe ich ca. 10 Jahre als Landesvorsitzender des NAV-Virchow-Bundes in Schleswig-Holstein auch ärztliche Berufspolitik mit gestaltet. In jener Zeit habe ich mich oft mit Kassandrarufen unbeliebt gemacht, weil leider auch die meisten Mediziner nach der Devise leben: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß!

So gesehen sind Mediziner eben auch nur Menschen, wie wohl viele in unserem Umfeld, die zwar gern lamentieren, aber selber weder Willens noch in der Lage sind, ihre eigenen Probleme aktiv anzupacken und zu lösen.

Und ohne eigene Leistung wie beispielsweise eine konsequente Ernährungsumstellung auf gesunde, frische Ökokost hat z.B. der chronisch Kranke keine Chance auf Gesundheit, der von Burn out bedrohte Lehrer keine Freude mehr an seinem doch eigentlich schönen Beruf oder der Politiker keinen klaren Blick mehr für die wirklichen Notwendigkeiten einer sozialen Gemeinschaft, als da sind: gesunde Nahrung, möglichst geringe Giftstoffbelastungen aus Nahrung und Umwelt, Verbot von Umweltzerstörungen durch genmanipulierte Organismen, von denen heute kein Mensch sagen kann, was sie eigentlich langfristig an Umwelt- und Gesundheitsschäden verursachen, usw.

Das Leben ist bunt! Und darüber werde ich hin und wieder etwas schreiben. Wenn es sie interessiert, abonnieren Sie einfach meinen Blog und tauschen Sie sich vielleicht mit mir und anderen Interessierten hier aus.

Termin aktuell:

Vom 16.04.2010 bis 17.04.2010 werde ich an der Frühjahrstagung für Naturheilkunde in München teilnehmen. Der Schwerpunkt der Veranstaltung ist diesmal: „Lymphsystem und Lymphatismus – Schleimzustände im Kopfbereich“

Sie können mich am hypo-A Stand in der Industrieausstellung finden!